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Was ist Glück – und warum ist es jetzt da?

»Gottes Wille für mich ist vollkommenes Glück.« Huberts Lieblingslektion – und warum die Suche nach Glück genau das ist, was es verdeckt.

Huberts Lieblingslektion steht im Übungsbuch als Nummer 101: »Gottes Wille für mich ist vollkommenes Glück.« Er fügt gern hinzu: Wenn dir das Wort Gott nicht gefällt, sag der Wille des Universums. Der Punkt bleibt derselbe. Vollkommenes Glück ist unsere Natur, unser natürliches Erbe. Wir erzählen uns nur Geschichten, die uns nicht glücklich machen – und der Kurs nennt das mit ungewohnter Deutlichkeit Wahnsinn. Du erzählst dir wahnsinnige Geschichten des Unglücks, und könntest in derselben Zeit vollkommen glücklich sein. Du müsstest dich nur umentscheiden – für einen anderen Lehrer.

Was Glück nicht ist: das nächste Auto

Ein Glücksforscher aus Innsbruck, über den Hubert gelesen hat, beschreibt es so: Wir glauben, Glück sei etwas Kurzes – wir sind glücklich, haben ein neues Auto. Zwei Tage später ist es normal, dieses Auto zu fahren. Das ist nicht Glück. Glück ist ein Seelenzustand: innere Verbundenheit, innere Zufriedenheit. Nicht das ständige „ich brauche noch mehr“.

Hubert kennt das „immer mehr“ aus seinem eigenen Leben in der Wirtschaft. Ein tolles Auto – dann wollte er ein besseres. Eine tolle Wohnung – dann eine bessere. Immer gesucht, immer geglaubt, das nächste Ziel werde ihn zufrieden machen. Irgendwann war er müde von der Suche, von seinem rastlosen Geist, der ständig hoffte, dass die Zufriedenheit in der Zukunft wartet. Der Kurs lehrte ihn: Hör auf zu suchen. Lass dich finden. Sink in die Zufriedenheit, die bereits da ist. Solange wir von äußeren Gegebenheiten abhängig sind, gibt es keine Zufriedenheit. Sobald wir es nicht mehr sind, wird sie zu einem andauernden Zustand.

Glück oder Glückseligkeit

Deshalb unterscheidet Hubert zwischen Glück und Glückseligkeit. Weltliches Glück ist veränderbar: Heute bin ich glücklich, morgen geht es mir schlecht. Heute die Nachricht über den neuen Job mit Aufstiegsmöglichkeit, morgen der Anruf vom Arzt, der von einem gesundheitlichen Problem spricht – und ich fühle mich energielos und deprimiert. Von diesem Pendel frei zu sein, ist möglich. Dann sprechen wir nicht mehr von Glück, sondern von einem Zustand: Glückseligkeit. Glück ohne Gegenteil.

Das ist kein Versprechen für später. Der Kurs sagt es unmissverständlich: Wer noch nach Glück sucht, bedeckt nur seine Augen. Das vollkommene Glück ist jetzt in ihm. Die einzige Aufgabe besteht darin, es jetzt anzunehmen.

Stille und Frieden – mitten in der U-Bahn

Der Kurs stellt eine Frage, die Hubert beim ersten Lesen für ein tolles, aber unmögliches Versprechen hielt: Kannst du dir vorstellen, was es heißt, keine Sorgen, keinen Kummer und keine Ängste zu haben, sondern die ganze Zeit über einfach vollkommen ruhig und still zu sein? Er dachte: Das ist nichts für mich. Mein Geist wird nie ruhig. Aber er gab sich die Chance, es wirklich zu probieren – sich einem neuen inneren Lehrer anzuvertrauen, der in die Stille führt.

Und dann stand er in Wien in der U-Bahn, und sein Geist war still. Überfüllter Wagen, schwitzende Menschen, Enge – alles, was ihn früher aufgeregt hätte. Es gab eine andere Erfahrung von Ruhe, die nicht davon abhing, dass die U-Bahn leer ist. Das ist Frieden, wie der Kurs ihn meint: nicht die Abwesenheit von Störung, sondern die Anwesenheit von etwas Stärkerem.

Recht haben oder glücklich sein?

Eine der wichtigsten Fragen, die der Kurs stellt: Willst du recht haben oder glücklich sein? Als Hubert das zum ersten Mal hörte, war seine Antwort: beides. Ich will recht haben und glücklich sein. Es funktioniert nicht.

Wie wollte er recht haben? Mit der Vergangenheit. Der Mensch ist einfach so, wie ich ihn früher erlebt habe – so ist er auch jetzt. Er bestand darauf und gab sich keine Möglichkeit, es anders zu sehen. Das hat ihn unglücklich gemacht, bis er sagte: Diesen Preis bin ich nicht mehr bereit zu zahlen. Ich will nicht mehr recht haben. Ich gestehe mir ein, dass ich mit meinen alten Ideen nicht recht habe. Da hat sich das Leben verändert, und er erfuhr, was wirkliches Glück ist. Rechthaben ist teuer. Es kostet genau das, was man eigentlich will.

Werdet wie die Kinder

Hubert zitiert einen jungen Mann aus Nazareth: Werdet wie die Kinder. Was war damit gemeint? Sich an die eigene Reinheit erinnern, an die Unschuld, die Kinder jeden Tag zeigen – spontan, begeisterungsfähig, freudig. Genau das ist das Ziel des Kurses: uns daran zu erinnern, dass wir reine, unschuldige, leuchtende Wesen sind. Einige werden sagen: Aber es ist so viel passiert in meiner Vergangenheit. Stimmt, sagt Hubert. Und trotzdem sind wir rein geblieben.

Das Gegenteil davon ist Schuld – der Gedanke, ich mache etwas falsch, das, was ich tue, ist nicht richtig, ich habe ein schlechtes Gewissen. Der Kurs sagt: Das stimmt nicht. Die Wahrheit ist, dass wir, so wie wir erschaffen sind, unschuldig sind. Und diese Unschuld können wir alle wieder erleben – durch innere Arbeit, durch innere Reinigung.

Liebe ist alles

Hubert erinnert an die Worte zweier Päpste: Liebe ist alles. Es war eine Irrlehre, zu glauben, wir seien Sünder und Gott würde uns dafür bestrafen. Ein liebender Gott tut das nicht. Ein liebender Gott will seine Kinder glücklich sehen. Hubert fragt jeden, der selbst Kinder hat: Wollen wir unsere Kinder glücklich sehen – oder warten wir, bis wir sie bestrafen können? Genau das sagt der Kurs über uns: Wir sind glückliche, vollkommene, geliebte Kinder – Gottes oder des Universums, wie es dir besser gefällt.

Wahre Freiheit: Ich darf ich sein

Womit der Kurs Hubert am reichsten beschenkt hat, ist eine Idee, die einfach klingt: Ich darf wirklich ich selbst sein. Früher wollte er allen Erwartungen gerecht werden, setzte sich unter Druck, fühlte sich schlecht – und wenn er die Erwartungen erfüllt hatte, ging es ihm auch nicht gut. Heute weiß er: Ich kann zu mir stehen. Ich darf so sein, wie ich bin. Ich muss nicht jemand anderer sein. Jeder ist frei – und weil er jedem die Freiheit gibt, sein Leben so zu leben, wie er will, bekommt er die Freiheit, sein eigenes so zu leben, wie er will. Das ist wahre Freiheit. Dafür ist er unendlich dankbar.

Was erfüllt dich wirklich?

Hubert hat in Dubai Influencer erlebt, die sich nicht vorstellen konnten, je wieder nach Deutschland zurückzumüssen – und die völlig aus den Fugen geraten sind, als es nötig wurde. Wer kein Fundament hat, das sich nicht verändert, ist wie eine Fahne im Wind: himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Er kennt das selbst. Das Fundament, von dem er spricht, ist nicht der Kurs als Buch. Es ist die Erfahrung, die der Kurs zugänglich macht: dass Zufriedenheit nicht kommt, sondern freigelegt wird.

Jeder will glücklich sein – in der Familie, in der Arbeit, überall. Das ist unser natürliches Bedürfnis. Und wenn jemand sieht, dass ein anderer sich wirklich verändert hat, will er dasselbe. Das ist logisch, sagt Hubert: Wer einmal ein wirklich gutes Eis gegessen hat, will es wenigstens noch einmal probieren. Die Videos oben sind der Löffel zum Probieren. Die Retreats sind der Ort, an dem aus dem Probieren Erfahrung wird.

Häufige Fragen

Ist es nicht naiv zu sagen, Glück sei jederzeit möglich – bei Krankheit, Verlust, Krieg?

Der Kurs behauptet nicht, dass die Welt in Ordnung ist. Er sagt, dass es in uns einen Ort gibt, der von den Umständen unabhängig ist – Hubert nennt es Glückseligkeit oder inneren Frieden. Sein Großvater fand ihn nach Krieg und Gefangenschaft in der Dankbarkeit. Es geht nicht darum, Leid schönzureden, sondern darum, nicht von außen bestimmt zu werden.

Was ist der Unterschied zwischen Glück und Glückseligkeit?

Weltliches Glück wechselt: Heute die Beförderung, morgen der Anruf vom Arzt. Glückseligkeit ist der dauerhafte Zustand darunter – Glück ohne Gegenteil. Glücksforscher beschreiben Ähnliches: Das neue Auto ist nach zwei Tagen normal; Glück ist ein Seelenzustand, innere Verbundenheit, nicht der nächste Kauf.

Muss ich an Gott glauben, um mit dem Kurs zu arbeiten?

Nein. Hubert sagt selbst: Wenn dir das Wort Gott nicht gefällt, sag Universum. Der Kurs nutzt christliche Sprache, meint aber eine Erfahrung – die Erinnerung an das, was wir sind: geliebte, vollkommene Wesen. Ob du das Gott, Liebe oder Leben nennst, ändert an der Übung nichts.

Wie hängt das mit Coaching und Retreats zusammen?

Die Videos und Texte sind der Einstieg. Die Erfahrung, dass Zufriedenheit nicht von außen kommt, machen die meisten Menschen in Gemeinschaft – bei einem Retreat, in einem Online-Abend oder im Coaching mit jemandem, der die eigenen Geschichten nicht glaubt.

Nächster Schritt

Wenn du wissen willst, wie sich Glück ohne Gegenteil anfühlt – komm für ein paar Tage in die Gemeinschaft.

Kostenfreies Erstgespräch, 30 Minuten, per Telefon oder Zoom. Oder ein Retreat, in dem aus dem Impuls Erfahrung wird.

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