Angst & Vertrauen

Von der Angst zum Vertrauen

Nach vielen Büchern und Seminaren wachte Hubert noch mit derselben Angst auf. Erst tägliche Anwendung eröffnete ihm einen anderen Weg.

Hubert Schlaucher · Angst

Kurzantwort

Worum geht es?

Von der Angst zum Vertrauen führt für Hubert nicht über noch mehr Information, sondern über konsequente innere Übung. Im Video erzählt er, wie er trotz vieler Bücher, Seminare, Familienaufstellungen und Coachings morgens weiter dieselbe Angst spürte. Als er um Hilfe bat, wurde Ein Kurs in Wundern für ihn zur Lebensschule. Das ist seine persönliche Erfahrung, kein Heilversprechen.

Vielleicht kennst du diese Müdigkeit: Du hast gelesen, zugehört, Seminare besucht und vieles verstanden – und am nächsten Morgen ist das alte Gefühl wieder da. Genau an diesem Punkt setzt Huberts Video „Von der Angst zum Vertrauen“ an. Er spricht nicht aus sicherer Entfernung. Er erzählt von seiner eigenen Resignation, nachdem er Bücher gelesen, Seminare besucht, Familienaufstellungen gemacht und sich mit Coaching beschäftigt hatte.

Wenn Wissen allein nicht weiterführt

Hubert beschreibt die Menge seiner Bücher mit einem kräftigen Bild: Es seien so viele gewesen, dass man damit ein Haus bauen könnte. Trotzdem wachte er, wie er offen sagt, mit derselben Angst auf. Der entscheidende Punkt ist nicht, dass Bücher oder Seminare nutzlos wären. Seine Erfahrung war vielmehr: Information hatte sich noch nicht in eine neue tägliche Haltung verwandelt.

Das ist ein vertrauter Unterschied. Wir können genau erklären, warum wir uns sorgen, und zugleich mitten in der Sorge feststecken. Wir können wissen, dass Vertrauen hilfreich wäre, ohne es in einem schwierigen Moment zu erleben. Hubert hörte irgendwann auf, das nächste Wissen anzuhäufen, und sagte schlicht: Ich brauche Hilfe. Für ihn war das kein Scheitern, sondern der Anfang eines anderen Weges.

„Ich bin irgendwann in der Früh aufgewacht und hatte immer noch die gleiche Angst. Ich brauche Hilfe.“

Hubert Schlaucher, Video „Von der Angst befreien“

Der Kurs als Lebensschule

In dieser Situation kam Ein Kurs in Wundern in Huberts Leben. Er nennt ihn im Video eine Lebensschule. Das trifft seine Art, darüber zu sprechen: Der Kurs soll nicht nur gelesen, sondern geübt werden. Das Übungsbuch enthält 365 Lektionen, also einen Gedanken für jeden Tag. Der Sinn liegt für Hubert in der Anwendung – morgens, in einem Gespräch, bei einer Entscheidung und genau dann, wenn das alte Muster auftaucht.

Geistesschulung bedeutet dabei nicht, jedes Gefühl sofort verändern zu müssen. Zuerst geht es um Aufmerksamkeit: Was erzähle ich mir gerade? Bin ich in einer Erinnerung oder in einer erwarteten Zukunft? Welcher Gedanke verstärkt meine Angst? Und gibt es für diesen Augenblick eine freundlichere, ruhigere Sicht? Aus vielen solchen Unterbrechungen kann eine neue Gewohnheit entstehen. Wie schnell oder wie weit das bei einem Menschen geht, lässt sich nicht versprechen.

Resignation ernst nehmen

Wer viel versucht hat, reagiert auf eine neue Einladung oft mit verständlichem Misstrauen. „Warum sollte gerade das helfen?“ ist eine ehrliche Frage. Hubert beantwortet sie nicht mit einem Beweis. Er stellt seine persönliche Erfahrung daneben: Für ihn wurde der Kurs zu einer praktischen Schule des Geistes. Er lädt dazu ein, zehn Sekunden über die Möglichkeit eines anderen Lebens nachzudenken – nicht dazu, den Verstand an der Tür abzugeben.

Du darfst deshalb klein anfangen. Statt zu entscheiden, ob der ganze Kurs „funktioniert“, kannst du einen Gedanken einen Tag lang anwenden. Beobachte, wann du automatisch in die alte Geschichte gehst. Halte an und frage, ob du jetzt aus Angst oder aus Vertrauen handeln willst. Das äußere Problem ist damit nicht automatisch gelöst. Aber deine Haltung zum nächsten Schritt kann sich verändern.

Vertrauen ist keine Garantie

Vertrauen wird manchmal missverstanden als Zusage, dass alles genau nach unserem Wunsch verläuft. So sollte Huberts Einladung nicht gelesen werden. Vertrauen ist hier eine innere Ausrichtung: Ich muss nicht jede Zukunft im Voraus kontrollieren. Ich kann Unterstützung annehmen. Ich kann ehrlich sagen, dass ich gerade nicht weiterweiß. Und ich kann eine Entscheidung treffen, ohne alle Folgen zu kennen.

Gerade bei Angst ist diese Unterscheidung wichtig. Der Kurs ist ein spirituelles Selbststudium und keine Behandlung. Er verspricht weder Heilung noch ein angstfreies Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt. Coaching, Seminare und Retreats ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Versorgung. Wenn Angst stark anhält, deinen Alltag einschränkt oder eine akute Krise besteht, hole dir bitte fachliche Hilfe; in unmittelbarer Gefahr ist der örtliche Notruf zuständig.

Ein anderer Weg beginnt ehrlich

Huberts Geschichte macht keine perfekte Person aus ihm. Sie zeigt einen Menschen, der an einem Punkt nicht mehr behaupten wollte, alles allein lösen zu können. Diese Ehrlichkeit ist vielleicht der praktischste Teil des Videos. Du musst deine bisherigen Versuche nicht abwerten. Du kannst anerkennen, was du gelernt hast, und zugleich sehen, wo bloßes Verstehen nicht reicht.

Dann wird die Frage konkret: Welche eine Übung bringe ich heute ins Leben? Vielleicht bemerkst du morgens den ersten Angstgedanken, atmest und wählst einen kleinen Schritt, der Vertrauen ausdrückt. Vielleicht bittest du jemanden um Begleitung. Nicht noch mehr über Vertrauen wissen, sondern es für einen Augenblick erproben – das ist Huberts Angebot. Wenn du dabei persönliche Unterstützung suchst, kann ein unverbindliches Gespräch der nächste ruhige Schritt sein.

Für heute

Zehn Sekunden für einen anderen Weg

  1. Nenne ehrlich, was du bereits versucht hast, ohne diese Erfahrungen abzuwerten.
  2. Bemerke einen wiederkehrenden Angstgedanken und sage: „Ich muss ihn jetzt nicht allein lösen.“
  3. Bleib zehn Sekunden still und frage: „Was wäre der nächste Schritt aus Vertrauen?“
  4. Tu diesen kleinen Schritt heute – etwa Unterstützung anfragen, offen sprechen oder eine Übung anwenden.

Häufige Fragen

Warum reichte Huberts bisheriges Wissen nicht aus?

Er beschreibt, dass viel Lesen und viele Seminare sein morgendliches Erleben nicht verändert hatten. Für ihn entstand der Unterschied erst durch regelmäßige Anwendung als Lebensschule.

Verspricht der Kurs, dass Angst verschwindet?

Nein. Der Artikel gibt Huberts persönliche Erfahrung wieder. Verlauf und Wirkung lassen sich nicht garantieren; der Kurs ist eine spirituelle Geistesschulung.

Wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?

Wenn Angst stark anhält, den Alltag einschränkt oder du in einer akuten Krise bist, wende dich an ärztliche oder psychotherapeutische Fachpersonen. In unmittelbarer Gefahr rufe den örtlichen Notruf.

Vollständiges Video-Transkript lesen

Habt ihr das Gefühl von Resignation, eigentlich zu resignieren und zu sagen: Ah, jetzt habe ich so viele Seminare besucht. Jetzt habe ich so viele Dinge in meinem Leben schon gemacht. Ich habe Familienaufstellungen gemacht. Ich habe mich mit Coaching beschäftigt. Ich habe so viele Bücher gelesen. Und nichts hat geholfen. Und ich wache auch immer noch in der Früh auf mit einem Gefühl von Angst. Genau das war meine Lebenssituation. Ich habe so viele Bücher gelesen, so viele Seminare besucht, ich hätte mir ein Haus bauen können. Und ich bin irgendwann in der Früh aufgewacht und habe immer noch die gleiche Scheißangst. Ich brauche Hilfe. Und dann ist der Kurs in meinem Leben gewesen. Der Kurs in Wundern, diese Lebensschule. Und die hat mich gelehrt, mich von der Angst zu befreien. Und das ist, was ich dir als Angebot machen möchte. Möchtest du dich nicht von der Angst befreien und ein ganz neues Leben führen, ein glückliches, eines in der Liebe? Denk mal drüber nach. Denk einfach mal 10 Sekunden drüber nach.

Quellen und Einordnung

Die Auslegung auf dieser Seite ist Huberts persönliche Erfahrung und nicht die offizielle Interpretation der Rechteinhaber von Ein Kurs in Wundern®.

Nächster Schritt

Coaching anfragen

Wenn du an diesem Punkt nicht allein weitergehen möchtest, schaut Hubert im Erstgespräch mit dir auf den nächsten Schritt.