Der Kurs & Huberts Weg
Warum ich Ein Kurs in Wundern lehre: Huberts Weg aus der Krise
Eine Scheidung, tiefer Herzschmerz und ein geschenktes Buch wurden für Hubert zum Anfang eines Weges mit Ein Kurs in Wundern.
Kurzantwort
Worum geht es?
Hubert Schlaucher kam nach der schmerzhaften Scheidung seiner ersten Ehe zu Ein Kurs in Wundern. Bei einem zehntägigen Seminar schenkte ihm ein deutscher Lehrer das umfangreiche Buch. Obwohl Hubert zunächst dachte, es sei nichts für ihn, begann damit ein Weg, der sein Leben nach eigener Aussage grundlegend veränderte. Heute teilt er diese persönliche Erfahrung als Lehrer, Coach und Seminarleiter.
Oft werde ich gefragt: Wie bist du Lehrer von Ein Kurs in Wundern geworden? Meine Antwort beginnt nicht mit einem Plan, eine spirituelle Laufbahn einzuschlagen. Sie beginnt mit einer Beziehung, großen Erwartungen und einer tiefen Enttäuschung. Ich erzähle diese Geschichte nicht, weil jeder denselben Weg gehen muss. Ich erzähle sie, weil wir an einen Punkt kommen können, an dem unsere bisherigen Antworten nicht mehr tragen. Genau an so einem Punkt kam der Kurs in mein Leben.
Erfolg war nicht die ganze Antwort
Mit 26 Jahren war ich erfolgreich in der Wirtschaft tätig. Äußerlich gab es eine klare Richtung. Meine damalige Freundin und ich waren vier Jahre zusammen, dann heirateten wir. Mit einer Hochzeit verbinden sich viele Erwartungen: Jetzt beginnt das gemeinsame Glück, jetzt wird etwas sicher und vollständig. Bei uns trat das nicht ein. Nach der Feier ging es nicht einfach so weiter, wie ich es mir ausgemalt hatte.
Es entstanden viele Missverständnisse. Nach einem Jahr beschlossen wir, uns scheiden zu lassen. Sie sagte mir, dass sie sich in einen anderen Menschen verliebt hatte. Das traf mich tief. Im Video beschreibe ich es als eine innere Wunde, die blutete und sich in meiner damaligen Vorstellung nicht mehr stillen ließ. Diese Worte sind keine allgemeine Diagnose. Sie beschreiben, wie sich der Herzschmerz für mich in diesem Moment anfühlte.
Wenn der bekannte Weg nicht weiterführt
Ich sah damals nicht, wie es weitergehen sollte. Mein bester Freund Christoph und ich hielten nach Seminaren Ausschau. Wir wurden auf einen bekannten deutschen spirituellen Lehrer und Heiler aufmerksam, Dr. Freitag. In Zell besuchten wir auf einem Bauernhof ein zehntägiges Seminar, das sich mit emotionaler Heilung beschäftigte. Ich erinnere mich an das wunderbare Ambiente mit den Menschen dort.
Entscheidend für meinen weiteren Weg war ein Geschenk am Ende: Ein Kurs in Wundern, dieses ganz dicke Buch, eine Geistesschulung. Als ich es in den Händen hielt, dachte ich: Das ist doch nichts für mich. Was soll ich mit so einem umfangreichen Buch anfangen? Diese erste Reaktion gehört ehrlich zu meiner Geschichte. Ich war nicht sofort begeistert und ich verstand nicht, welche Rolle dieses Buch einmal in meinem Leben spielen würde.
Ein Satz und ein Anfang
Der Lehrer sagte zu mir: Das wird dein Leben verändern. Heute kann ich sagen, dass Ein Kurs in Wundern mein Leben nach meiner persönlichen Erfahrung vollkommen verändert hat. Das ist mein Zeugnis, kein Versprechen über den Weg eines anderen Menschen. Der Kurs ist ein spirituelles Selbststudium und eine Geistesschulung, keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wer in einer akuten Krise ist, braucht geeignete ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe.
Was damals begann, war kein schneller Wechsel von Schmerz zu einer fertigen Lehrerrolle. Es war der Anfang von Lernen und Üben. Das Werk besteht aus Textbuch, einem Übungsbuch mit 365 Lektionen und dem Handbuch für Lehrer. Für mich wurde es nicht nur ein Gegenstand, den ich geschenkt bekommen hatte. Es wurde ein praktischer Weg, mein Denken und meine Wahrnehmung anzuschauen.
Aus einem persönlichen Weg wird eine Aufgabe
Mein Einstieg in den Kurs liegt etwa im Jahr 1998. 2002 begegnete ich bei Linz erstmals einem internationalen Kurslehrer. Von 2003 bis 2009 folgten sechs Jahre Ausbildung und Gemeinschaft an einer internationalen Kurs-Akademie nördlich von Chicago. Diese Stationen gehören zu meinem belegten Weg. Sie zeigen: Zwischen dem ersten Geschenk und meiner heutigen Arbeit lagen Jahre des Lernens, der Gemeinschaft und der Anwendung.
Von 2010 bis 2020 gründete und leitete ich ein Kurszentrum in Morelia in Mexiko. 2019 und 2020 kam der Aufbau eines zweiten Zentrums in Hermosillo dazu. 2020 kehrte ich nach Europa zurück; seitdem lehre ich an der Aleph Akademie. Heute liegt mein Lebensmittelpunkt in Alicante an der Costa Blanca, von wo aus ich auch Coachings und Online-Sessions anbiete. Keine dieser Stationen macht mich zur offiziellen Stimme des Werkes. Ich spreche als Schüler und Lehrer aus meiner Erfahrung.
Warum ich diese Geschichte teile
Ich teile sie, weil Menschen manchmal an einem Punkt stehen, an dem sie keinen Ausweg mehr sehen. Das kenne ich. In solch einem Moment kann der Satz Es gibt einen anderen Weg eine Öffnung sein. Er bedeutet nicht, dass Schmerz kleingeredet wird. Er bedeutet auch nicht, dass ein Buch jede Form von Hilfe ersetzt. Er sagt nur: Die Sicht, die ich jetzt habe, muss nicht die einzige bleiben.
Der Kurs gab mir eine Sprache und eine Praxis für diesen anderen Blick. Seine zentralen Themen sind Vergebung, die Heilung von Beziehungen, der Wandel der Wahrnehmung, Angst und Liebe sowie innerer Frieden. Wie ich diese Gedanken lehre, ist meine persönliche Interpretation. Die offiziellen Angaben zum Werk stammen von der Foundation for Inner Peace und für die autorisierte deutsche Ausgabe vom Greuthof Verlag.
Lehren heißt für mich: eine Hand reichen
Ich lehre den Kurs nicht, um mich als unnahbare Autorität hinzustellen. Der Anfang meiner Geschichte war Ratlosigkeit. Ich hielt das Buch in der Hand und wollte es zunächst gar nicht. Gerade deshalb kann ich verstehen, wenn jemand skeptisch ist oder von seinem Schmerz vollkommen eingenommen wird. Meine Aufgabe sehe ich darin, das weiterzugeben, was mir geholfen hat, anders zu sehen, und gemeinsam auf die Gedanken zu schauen, die Frieden verhindern.
Im Coaching, in Seminaren, Retreats und Online-Sessions bleibt die Einladung dieselbe: Prüfe es praktisch. Nimm nicht meine Lebensgeschichte als Beweis, dass bei dir alles genauso verlaufen wird. Sie ist ein Beispiel dafür, dass eine verschlossene Situation nicht das Ende der Geschichte sein muss. Veränderung kann beginnen, wenn wir bereit sind, eine andere Sicht überhaupt zuzulassen.
Die Hilfe bleibt eine Einladung
Deshalb bin ich heute hier. Deshalb teile ich diese Botschaft von Herzen. Es gibt Hilfe, auch wenn wir sie innerhalb unserer gewohnten Gedanken gerade nicht erkennen. Manchmal ist diese Hilfe ein Gespräch, manchmal professionelle Unterstützung, manchmal eine tägliche geistige Praxis. Für mich wurde Ein Kurs in Wundern zu einem tragenden Weg. Ich biete dir meine Erfahrung an, aber die Entscheidung bleibt frei und ganz bei dir.
Für heute
Den Anfang eines anderen Weges finden
- Benenne eine Situation, in der deine bisherigen Antworten nicht mehr tragen.
- Schreibe auf, welche Erwartung an dich, einen Menschen oder das Leben darin enttäuscht wurde.
- Frage dich ruhig: Kann ich zulassen, dass meine jetzige Sicht nicht die einzige mögliche Sicht ist?
- Wähle für heute eine konkrete Form von Hilfe oder Praxis, die du ehrlich annehmen kannst.
Häufige Fragen
Wann begann Hubert mit Ein Kurs in Wundern?
Sein Einstieg wird auf etwa 1998 datiert. Auslöser war eine persönliche Krise nach der Scheidung. Im Video erzählt er, wie ihm bei einem zehntägigen Seminar das Buch geschenkt wurde.
Spricht Hubert offiziell für Ein Kurs in Wundern?
Nein. Hubert ist Schüler und Lehrer des Kurses, Mentalcoach sowie Seminar- und Retreatleiter. Seine Aussagen sind persönliche Erfahrung und Interpretation, keine offizielle Vertretung der beteiligten Foundations oder des Greuthof Verlags.
Verspricht Hubert, dass der Kurs jede Krise löst?
Nein. Er berichtet, dass der Kurs sein eigenes Leben grundlegend verändert hat. Das ist eine persönliche Erfahrung, keine Garantie und kein Ersatz für medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.
Vollständiges Video-Transkript lesen
Oft werde ich von Leuten gefragt: Wie bist du eigentlich spiritueller Lehrer geworden oder ein Kurs-in- Wundern-Lehrer? Und das möchte ich jetzt ganz kurz mit dir teilen. Als ich 26 Jahre alt war, ich war ja erfolgreich in der Wirtschaft tätig, auf einer Finanzierungsplattform, aber als ich 26 Jahre alt war, habe ich mich verheiratet, habe ich geheiratet. Meine Freundin, wir waren vier Jahre zusammen und dann haben wir geheiratet. Und in dem Moment, wo wir geheiratet haben, war es eine Riesenfeier, man hat da volle Erwartungen: eine Ehe, man ist glücklich, und das ist bei mir nicht eingetreten. Also in dem Moment, wo wir uns verheiratet haben, also geheiratet haben, das ist richtiger zu sagen, ist es irgendwie nach unten gegangen. Es haben viele Missverständnisse stattgefunden, und nach einem Jahr haben wir beschlossen: Wir lassen uns scheiden. Sie hat zu mir gesagt, sie will sich scheiden lassen, sie hat sich auch in einen anderen verliebt, und ich war tief getroffen im Herzen. Es hat mir so wehgetan und es hat so geschmerzt. Und ich habe so eine innere Wunde gehabt und habe einfach geblutet und habe mir das so vorgestellt, dass sich diese Wunde nicht mehr stillen lässt. Und deshalb habe ich dann mit meinem besten Freund Christoph, wir haben dann einfach nach Seminaren Ausschau gehalten. Und wir sind dann auf einen deutschen Lehrer, einen spirituellen Lehrer, einen Heiler aufmerksam geworden. Der Doktor, er hat Freitag geheißen. Der war auch sehr bekannt, hat auch sehr viele Bücher geschrieben. Und wir sind dann auch nach Zell gefahren, auf einen Bauernhof, also, also zu einem zehntägigen Seminar zur Heilung, zur emotionalen Heilung, gegangen. Und wir haben da ein wunderbares, ein wunderbares Ambiente mit den Leuten gehabt. Und danach hat er mir diesen Kurs in Wundern geschenkt, dieses dicke Buch, dieses ganz dicke Buch, diese Geistesschulung. Und ich habe das, weiß ich noch, in den Händen gehalten: Das ist doch nichts für mich, das ist ja so was von dick. Was soll ich mit dem machen? Und er hat aber noch eines gesagt: Das wird dein Leben verändern. Und ich kann euch sagen, das hat mein Leben vollkommen verändert. Deshalb bin ich heute hier. Deshalb möchte ich diese Botschaft mit dir teilen, weil es Hilfe gibt. Wir kommen an den Punkt, da sehen wir keinen Ausweg mehr, aber es gibt Hilfe. Und die Hilfe, die möchte ich dir anbieten, die möchte ich dir wirklich von ganzem Herzen anbieten.
Quellen und Einordnung
Die Auslegung auf dieser Seite ist Huberts persönliche Erfahrung und nicht die offizielle Interpretation der Rechteinhaber von Ein Kurs in Wundern®.
Nächster Schritt
Coaching anfragen
Wenn du an diesem Punkt nicht allein weitergehen möchtest, schaut Hubert im Erstgespräch mit dir auf den nächsten Schritt.


